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Frische Brötchen fürs Meeting richtig planen

  • Daniel Colakovic
  • 16. Juli
  • 5 Min. Lesezeit

Der Besprechungsraum ist voll, der Termin läuft länger als geplant und der Kaffee allein reicht längst nicht mehr. Frische Brötchen fürs Meeting sind dann keine Nebensache, sondern eine gute Lösung: Sie halten das Team bei Laune, schaffen eine angenehme Pause und zeigen, dass an die Menschen am Tisch gedacht wurde. Damit die Jause wirklich passt, braucht es vor allem die richtige Menge, eine abwechslungsreiche Auswahl und eine Bestellung, die rechtzeitig organisiert ist.

Warum frische Brötchen im Meeting so gut funktionieren

Ein belegtes Brötchen lässt sich unkompliziert essen, auch wenn zwischen zwei Tagesordnungspunkten nur wenige Minuten bleiben. Es braucht kein Besteck, macht satt, ohne träge zu machen, und passt zu einem kurzen Morgenmeeting genauso wie zu einer längeren Präsentation am Nachmittag.

Der Unterschied liegt in der Frische. Knuspriges Gebäck, saftige Aufstriche und sorgfältig ausgewählte Zutaten schmecken einfach besser als eine Jause, die schon seit Stunden wartet. Besonders bei wichtigen Kundenterminen, Workshops oder Teamrunden ist das ein kleines Detail mit großer Wirkung.

In Wien gehört eine gute Jause außerdem zum Arbeitsalltag. Sie bringt Kolleginnen und Kollegen zusammen, lockert Gespräche auf und macht aus einer reinen Besprechung einen Termin, bei dem man gern dabei ist.

Die richtige Menge pro Person berechnen

Bei der Mengenplanung kommt es auf Uhrzeit, Dauer und Anlass an. Für ein kurzes Meeting am Vormittag reicht oft ein kleineres Brötchen pro Person, ergänzt um Kaffee, Tee oder etwas Süßes. Findet der Termin rund um Mittag statt oder dauert mehrere Stunden, sollte die Jause deutlich großzügiger ausfallen.

Als praktikabler Richtwert gelten eineinhalb bis zwei Brötchen pro Person für ein Meeting mit kleiner Jause. Bei einem Mittagstermin sind zwei bis drei Stück realistischer, vor allem wenn keine weitere Verpflegung vorgesehen ist. Bei sehr kleinen Brötchen oder Jourgebäck darf es ebenfalls etwas mehr sein.

Planen Sie lieber nicht zu knapp. Ein paar zusätzliche Stück sind sinnvoll, wenn Gäste dazukommen, einzelne Kolleginnen und Kollegen besonderen Hunger haben oder sich der Termin verlängert. Übrig gebliebene Brötchen finden im Büro meist rasch dankbare Abnehmerinnen und Abnehmer.

Ein Beispiel für zehn Personen

Für zehn Personen bei einer Besprechung am Vormittag sind etwa 15 bis 20 belegte Brötchen eine gute Basis. Bei einem Mittagstermin planen Sie eher 20 bis 25 Stück ein. Kommt zusätzlich süßes Feingebäck auf den Tisch, kann die herzhafte Menge etwas kleiner ausfallen. Soll die Jause das Mittagessen vollständig ersetzen, sollte sie es nicht.

Auswahl treffen: klassisch, vegetarisch und vegan

Die beste Meetingjause bietet Abwechslung, ohne kompliziert zu werden. Klassiker mit Schinken, Käse oder Ei werden gerne genommen. Dazu gehören unbedingt vegetarische Varianten, denn sie werden nicht nur von Vegetarierinnen und Vegetariern gewählt. Frische Aufstriche, Gemüse, Käse oder Mozzarella sorgen für Farbe und eine leichtere Auswahl.

Vegane Brötchen sollten bei jeder größeren Bestellung mitgedacht werden. Auch wenn niemand im Team ausdrücklich danach gefragt hat, ist eine kleine vegane Auswahl ein aufmerksames Zeichen. Wichtig ist, dass diese Varianten klar erkennbar platziert oder beschriftet sind, damit niemand rätseln muss.

Für eine gemischte Gruppe funktioniert meist diese Aufteilung: Etwa die Hälfte klassisch herzhaft, rund ein Drittel vegetarisch und der Rest vegan oder besonders leicht. Kennt man die Vorlieben des Teams, darf man natürlich genauer planen. Bei einem Kreativteam mit vielen pflanzlich essenden Personen sieht die Mischung anders aus als bei einem Außendienst-Workshop mit frühem Start.

Allergien und Unverträglichkeiten vorab abfragen

Eine kurze Nachricht an alle Teilnehmenden spart am Tag des Meetings Stress. Fragen Sie nach Allergien, Unverträglichkeiten und Ernährungsformen, bevor bestellt wird. Besonders relevant sind glutenfreie Wünsche, Nüsse, Laktose und vegane Ernährung.

Nicht jeder Sonderwunsch lässt sich bei jedem Sortiment erfüllen. Genau deshalb ist eine frühzeitige Abstimmung so hilfreich. Wer erst zehn Minuten vor Beginn erfährt, dass eine Person nichts Passendes essen kann, hat wenig Spielraum.

Frische Brötchen fürs Meeting rechtzeitig bestellen

Je größer die Runde, desto früher sollte die Bestellung rausgehen. Für ein kleines Teammeeting kann eine kurzfristige Abholung möglich sein. Bei größeren Mengen, bestimmten Sorten oder einer gewünschten Zustellung empfiehlt sich eine Vorbestellung mit ausreichend Vorlauf. So bleibt Zeit, die Auswahl abzustimmen und die Jause frisch für den gewünschten Termin vorzubereiten.

Geben Sie bei der Bestellung immer die Personenanzahl, den gewünschten Zeitpunkt und besondere Ernährungswünsche an. Wenn die Brötchen zugestellt werden sollen, gehören auch eine genaue Adresse, Stockwerk, Firmenname und eine erreichbare Telefonnummer dazu. Gerade in größeren Bürogebäuden verhindert das unnötige Verzögerungen.

Bei 15 süße Minuten können Büros und Gruppen ihre Jause vorbestellen, abholen oder zustellen lassen. Das macht die Organisation besonders einfach, wenn zwischen Kalender, Kundentermin und Büroalltag wenig Zeit bleibt.

Der Zeitpunkt entscheidet über den Genuss

Brötchen sollen möglichst nah am Meetingbeginn eintreffen oder abgeholt werden. Werden sie zu früh bestellt, verliert das Gebäck an Knusprigkeit und die Auflage wirkt schneller trocken. Kommen sie zu spät, sitzen alle schon im Raum und warten auf die Jause.

Ideal ist eine Lieferung etwa 15 bis 30 Minuten vor Beginn. Dann bleibt genug Zeit, alles auszupacken, auf Platten zu verteilen und Getränke bereitzustellen. Bei einem Termin direkt nach der Mittagspause kann eine etwas frühere Anlieferung sinnvoll sein, sofern die Brötchen kühl und geschützt stehen.

Vermeiden Sie einen Platz in direkter Sonne oder neben einer starken Heizung. Auch ein zu eng geschlossener Karton kann bei warmen Brötchen Feuchtigkeit stauen. Bis zum Servieren bleiben sie am besten kühl, sauber abgedeckt und nicht unnötig lange geöffnet.

Süßes dazu? Ja, aber mit Maß

Ein kleines süßes Finale hebt die Stimmung. Besonders bei längeren Workshops, Geburtstagen im Büro oder einem Freitagstermin machen Krapfen, Plunder oder anderes Feingebäck Freude. Es muss keine große Dessertplatte sein: Ein süßes Stück für einen Teil der Gruppe reicht oft schon aus.

Die Kombination aus herzhaft und süß funktioniert am besten, wenn die Reihenfolge klar ist. Zuerst die Brötchen als Grundlage, danach etwas Süßes zum Kaffee. Bei einem sehr frühen Termin kann sich das Verhältnis auch drehen: weniger Herzhaftes, dafür Gebäck, Krapfen und Heißgetränke.

So wird aus der Jause kein organisatorischer Aufwand

Eine gute Meetingjause braucht keine große Inszenierung. Stellen Sie die Brötchen in die Mitte des Tisches oder auf einen separaten Beistelltisch, damit sich alle selbst bedienen können. Servietten, kleine Teller und eine klare Kennzeichnung vegetarischer und veganer Varianten genügen meist.

Bei größeren Gruppen hilft es, die Platten nicht nur an einer Stelle aufzustellen. Zwei oder drei Stationen vermeiden Gedränge und sorgen dafür, dass die Pause kurz bleibt. Getränke sollten ebenfalls griffbereit stehen, vor allem Wasser, Kaffee und eine alkoholfreie Alternative.

Wenn es ein formeller Kundentermin ist, darf die Präsentation etwas ruhiger und ordentlicher sein. Für die interne Teamrunde zählt vor allem, dass genug da ist und alles frisch schmeckt. Beides ist gut - es kommt auf Anlass und Runde an.

Eine gute Jause beginnt vor dem ersten Tagesordnungspunkt

Frische Brötchen sind eine einfache Art, Wertschätzung spürbar zu machen. Wer Menge, Vielfalt und Timing einplant, schafft eine Pause, die niemand organisieren muss, aber alle gern nutzt. Bestellen Sie nicht erst, wenn der Hunger schon im Kalender steht - dann bleibt vor dem Meeting mehr Zeit für das, worum es eigentlich geht: gute Gespräche und gute Entscheidungen.

 
 
 

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