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Die richtige Snack-Auswahl fürs Meeting

  • Daniel Colakovic
  • 30. Juli
  • 5 Min. Lesezeit

Der Konferenzraum ist reserviert, die Agenda steht, die erste Präsentation läuft - und nach 40 Minuten wandert der Blick schon zur Kaffeekanne. Die richtige Snack-Auswahl fürs Meeting ist keine Nebensache: Sie hält die Energie oben, zeigt Wertschätzung und gibt auch langen Besprechungen einen angenehmen Rhythmus. Entscheidend ist nicht, möglichst viel auf den Tisch zu stellen. Entscheidend ist, das Richtige für Uhrzeit, Team und Anlass zu bestellen.

Snack-Auswahl fürs Meeting: Erst auf die Uhr schauen

Ein Termin um 9 Uhr braucht etwas anderes als ein Workshop, der bis in den Nachmittag dauert. Wer zur falschen Zeit nur Süßes oder nur schwere Brötchen anbietet, hat zwar einen vollen Tisch, aber nicht automatisch ein zufriedenes Team.

Für Morgenmeetings passen Kaffee, Tee und ein Mix aus kleinen pikanten Brötchen sowie einem süßen Stück besonders gut. Das Frühstück ist für viele schon erledigt, trotzdem freut man sich über einen unkomplizierten Happen vor dem ersten Zahlenblock. Kleine Formate sind hier klar im Vorteil: Sie lassen sich ohne Besteck essen und unterbrechen das Gespräch nicht.

Bei einem Termin rund um Mittag darf die pikante Seite stärker sein. Belegte Brötchen oder andere herzhafte Snacks geben mehr Substanz, ohne dass nach einer schweren Mahlzeit die Konzentration kippt. Ein kleiner süßer Abschluss - etwa ein Krapfen - macht die Pause dann zum echten Genussmoment.

Am Nachmittag ist die klassische Kaffeejause ein sicherer Treffer. Der Energiepegel sinkt, die Diskussion wird zäher, und genau dann funktioniert handgemachtes süßes Feingebäck. Dazu ein paar pikante Optionen für jene, die lieber salzig essen. So bleibt die Auswahl ausgewogen, ohne beliebig zu werden.

Süß, pikant und vegan: Die Mischung macht den Unterschied

Ein reines Krapfen-Meeting kann wunderbar sein, etwa beim Teamfrühstück, beim Geburtstag im Büro oder als kleine Überraschung nach einem gelungenen Projekt. Für ein Arbeitsmeeting mit unterschiedlichen Essgewohnheiten ist ein gemischtes Angebot aber meist die klügere Wahl. Pikante Brötchen sorgen für die sättigende Basis, Süßes bringt Freude auf den Tisch.

Bei Krapfen lohnt sich Abwechslung. Klassiker wie Vanille, Marille oder Hagebutte sind vertraut und werden gerne genommen. Kreative Sorten wie Pistazie, Schwarzwälderkirsche, Kokoscreme oder Schoko-Banane geben der Bestellung einen besonderen Dreh. Wer mehrere Sorten auswählt, macht aus der Kaffeepause ein kleines Gesprächsthema - ganz ohne zusätzlichen Programmpunkt.

Denken Sie auch an Menschen, die vegan essen oder bestimmte Zutaten meiden. Eine vegane Option sollte nicht wie ein nachträglicher Zusatz wirken, sondern selbstverständlich Teil der Bestellung sein. Dasselbe gilt für pikante Alternativen: Nicht alle möchten am Vormittag süß essen, und nicht alle brauchen zur Jause ein großes Gebäck. Eine gute Mischung ist vor allem eine aufmerksame Mischung.

Wie viel pro Person sinnvoll ist

Die Menge hängt davon ab, ob die Snacks eine Pause begleiten oder eine Mahlzeit ersetzen sollen. Für eine kurze Kaffeepause reicht meist ein süßes oder pikantes Teil pro Person, ergänzt durch ein paar zusätzliche Stücke für den Nachschlag. Bei längeren Workshops oder Terminen über Mittag sollte die herzhafte Komponente großzügiger ausfallen.

Als praktische Orientierung hilft diese Rechnung: Planen Sie bei einer reinen Jause etwa 1,5 Stück pro Person. Bei zehn Teilnehmenden sind also rund 15 kleine Snacks oder Gebäckstücke eine entspannte Größenordnung. Sind Krapfen das Herzstück der Bestellung, nehmen Sie lieber mehrere Sorten statt einer einzigen. Das erhöht die Chance, dass jede und jeder etwas findet, das wirklich schmeckt.

Bei Meetings mit Kundschaft, Bewerberinnen und Bewerbern oder externen Partnern darf ein kleiner Puffer dazu. Ein zu früh leerer Teller wirkt schnell gehetzt. Ein überschaubarer Rest ist dagegen kein Problem - besonders dann, wenn sich das Team später noch darüber freut.

Was im Meeting wirklich gut funktioniert

Der beste Meetingsnack ist unkompliziert. Er krümelt nicht übermäßig, braucht kein Besteck und lässt sich auch dann essen, wenn jemand nebenbei Notizen macht. Große Tortenstücke oder stark saucige Speisen können köstlich sein, passen aber selten zu einer Runde mit Laptop und Unterlagen.

Kleine, sauber portionierte Brötchen sind deshalb eine praktische Wahl. Sie wirken ordentlich, lassen sich rasch greifen und bieten genug Auswahl für unterschiedliche Vorlieben. Krapfen bringen als süßes Gegenstück genau die richtige Portion Freude. Besonders gut funktionieren sie, wenn sie frisch sind und sichtbar mit Liebe gemacht wurden - nicht als anonymer Pausensnack, sondern als kleine Belohnung zwischen zwei Tagesordnungspunkten.

Auch die Präsentation zählt. Legen Sie Süßes und Pikantes getrennt auf, beschriften Sie vegane Varianten klar und stellen Sie Servietten direkt dazu. Kaffee, Wasser und Tee sollten erreichbar sein, ohne dass jemand quer durch den Raum gehen muss. Das sind Kleinigkeiten, die eine Pause ruhig und angenehm halten.

Für welche Meetings sich Krapfen besonders eignen

Krapfen passen nicht zu jedem Anlass gleich stark. Bei einer sehr formellen Vorstandssitzung steht ein zurückhaltender Mix aus pikanten Snacks und Kaffee meist im Vordergrund. Bei einem Kreativworkshop, einem Monatsabschluss, einem Kick-off oder einem Teamgeburtstag darf es dagegen deutlich genussvoller werden.

Sie eignen sich auch hervorragend, wenn ein Termin bewusst positiv starten soll: zum ersten Arbeitstag neuer Kolleginnen und Kollegen, zum Projektabschluss oder als Dankeschön für ein Team, das gerade viel geleistet hat. Ein handgemachter Krapfen sagt auf sympathische Weise: Schön, dass ihr da seid.

Früh bestellen, entspannter moderieren

Wer für eine Gruppe bestellt, sollte nicht erst am Morgen des Meetings überlegen, wie viele Personen tatsächlich kommen und was davon gegessen wird. Eine kurze Abfrage im Team spart später viel Improvisation. Gibt es vegane Wünsche? Ist das Meeting vor oder nach der Mittagspause? Kommen Gäste dazu? Mit diesen drei Antworten lässt sich die Bestellung bereits gut planen.

Für größere Runden zahlt sich Vorbestellung besonders aus. Die Auswahl kann passend zusammengestellt werden, die Abholung oder Zustellung ist geklärt, und am Meetingtag bleibt mehr Zeit für Inhalte statt für spontane Besorgungen. In Wien ist das ein echter Vorteil, wenn der Kalender dicht ist und zwischen Büro, Termin und Besprechungsraum kaum Luft bleibt.

Bei 15 süße Minuten kommen handgemachte Krapfen aus Wien mit pikanten Brötchen, veganen Optionen und weiteren Jausenideen zusammen. Für Gruppen ist ein klar geplanter Mix oft die einfachste Lösung: genug Auswahl, frisch vorbereitet und ohne dass jemand aus dem Team kurz vor Beginn noch loslaufen muss.

Vier typische Fehler bei der Meetingjause

Eine gute Bestellung muss nicht kompliziert sein. Sie scheitert aber oft an denselben Punkten:

  • Es gibt nur eine Geschmacksrichtung. Das ist bei kleinen, eingespielten Teams manchmal in Ordnung, bei größeren Gruppen aber unnötig riskant.

  • Die Menge ist zu knapp kalkuliert. Besonders bei Terminen, die in die Mittagspause fallen, reicht eine kleine Kaffeerunde selten aus.

  • Vegane oder pikante Alternativen fehlen. Dann bleibt für einzelne Personen oft nur Kaffee übrig.

  • Die Jause kommt zu spät auf den Tisch. Bei einem Vormittagstermin sollten Snacks nicht erst nach dem letzten Agenda-Punkt erscheinen.

Es geht nicht darum, jede Vorliebe bis ins Detail abzubilden. Ein übersichtlicher Mix aus Süßem, Pikantem und einer veganen Wahl reicht in den meisten Fällen völlig. Gute Planung fühlt sich für die Gäste leicht an - und genau das ist ihr Zweck.

Die nächste Besprechung muss nicht länger werden, nur weil eine Jause dazugehört. Mit frischen, gut portionierten Snacks bekommt das Team eine Pause, die wirklich Pause ist - und danach geht es mit mehr Energie weiter.

 
 
 

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